Was sind SystemAufstellung?
Die Methode des Aufstellens ist uralt. Bert Hellingers Verdienst ist es, diese Methode wieder zurück in unser Bewusstsein gebracht zu haben. Hellinger hat entdeckt, dass Stellvertreter eines Systems (z.B. Familie) körperlich spüren können, wie es den Originalpersonen geht. So kann man mit Hilfe dieser Stellvertreter nach Ausgeschlossenen oder vergessenen Familienmitgliedern suchen, die Ordnung wiederherstellen und Lastenrückgaben und Würdigungen von schweren Schicksalen regulieren.
Obwohl oft nur ein Familienmitglied da ist, kann das Ergebnis solcher Arbeiten enorme Auswirkungen auf das gesamte Originalsystem haben. Dies ist eine intuitive und sehr suchende Arbeit ohne Vorurteile und Deutungen, die dem System helfen kann in die Selbstheilung zu gehen.
Von anderen, wie zum Beispiel, Dr. Matthias Varga von Kibed, Gunthard Weber, Berthold Ulsamer und Insa Sparrer wurde diese Methode weiterentwickelt, sodass sie nunmehr für fast alles angewendet werden kann. So können neben Familien auch andere Systeme, wie Teams, Entscheidungen, Strukturen, Krankheiten und Symptome etc. aufgestellt werden.
Für das Aufstellen ist die Anliegens Klärung eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen. Hier setzt die Arbeit des Aufstellungsleiters bereits ein. Daher kann es sinnvoll sein, erst einmal einen Einzeltermin zur Anliegens Klärung zu vereinbaren bevor, die eigentliche Aufstellung mit Stellvertretern stattfindet.
Wenn klar ist, wer aufgestellt werden soll, z.B. „Ich, mein Partner/in und das, was zwischen uns steht“ dann sucht der Aufsteller Personen aus dem Kreis der Anwesenden als Stellvertreter aus. Diese werden dann von ihm in den Raum gestellt.
Der Aufstellungsleiter fragt im Anschluss nur die Körperreaktionen der Stellvertreter ab. Diese brauchen also nichts über die Originalpersonen zu wissen. Zum Ende der Aufstellung wird ein anderes Bild im Raum entstehen.
Wie es funktioniert, wurde unter anderem durch Dr. Rupert Sheldrake erforscht. Er kam zu dem Ergebnis, dass ein sogenanntes morphogenetisches Feld existiert, welches die Menschen untereinander verbindet. Dies ermöglicht es zu spüren, wie es den Originalpersonen geht. Dass dies funktioniert, davon kann man sich am besten überzeugen, wenn man einmal selbst als Stellvertreter gestanden hat.
Für das Kennenlernen der Methode des Aufstellens mit Stellvertretern ist der offene Abend eine gute Möglichkeit. Und oft erhalten die interessierten Anwesenden ohne eigenes Anliegen auch ein Geschenk. Es lohnt sich dabei zu sein. Der offene Abend kann ohne Anmeldung besucht werden.
Tages-Workshop: Was ist der Unterschied zum offenen Abend?
Offene Abende dienen dem Kennenlernen der Aufstellungsarbeit. Große und schwere Fragestellungen z.B. Psychosen, Süchte, Adoption und Pflege, schwere chronische Erkrankungen sind in Tages- und Mehrtagesseminaren gut aufgehoben. Mehr zu diesen Dynamiken finden Sie auch auf der Webseite unter Wissenswertes.
In diesen Fällen kann im Tages- oder Mehrtagesworkshop intensiver als im offenen Abend gearbeitet werden. Es bedarf dafür eines noch geschützteren Rahmens für den, der sein Anliegen aufstellen möchte. Durch die Kombination von Aufstellen mit der Emotional – und Körperarbeit werden die Aufstellungen bereits ein Stück in Richtung Emotional Arbeit geführt. In einer anschließenden ausführlichen Auswertung werden Hinweise gegeben, was noch getan werden kann.
Teilnehmen können neben denen, die ein Anliegen haben, auch andere Interessierte als Stellvertreter oder Beobachter. Das Erleben ist gegenüber dem offenen Abend intensiver, da wir einen ganzen Tag tiefgehende Prozesse begleiten.
Für die Teilnahme am Tagesworkshop ist eine verbindliche Anmeldung notwendig.
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Alles Liebe,
Uwe Reißig & Manuela Hüller
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Berührender Brief von Albert Einstein (1879 - 1955) an seine Tochter Lieserl
„...Ich bitte Dich, die Briefe so lange wie nötig zu hüten, Jahre, Jahrzehnte, bis die Gesellschaft fortgeschritten genug ist, um zu akzeptieren, was ich im Folgenden erklären werde...."